4. Juli 2011 Inge Höger, Katrin Senger-Schäfer, Kornelia Möller

DIE LINKE und bundesweite Bürgerinitiativen im vereinten Kampf gegen militärischen Fluglärm

Die Linksfraktion im Bundestag setzt sich für ein Nachtflugverbot und letztlich für die Schließung der Truppenübrungsplätze ein.

Die Linksfraktion im Bundestag setzt sich für ein Nachtflugverbot und letztlich für die Schließung der Truppenübrungsplätze ein.

Völkerrechtswidrige Angriffskriege, Auslandseinsätze, zunehmender Fluglärm und abnehmende Lebensqualität – dies waren nur einige der Themen der Fraktion-vor-Ort Veranstaltung am 2. Juli 2011 im mittelfränkischen Ansbach (größter NATO-Hubschrauberstandort in Europa). Organisiert von der Fraktion DIE LINKE in enger Zusammenarbeit mit der regionalen Bürgerinitiative „Etz langts“ wurde diese Veranstaltung zur Vernetzung bundesweiter Bürgerinitiativen von allen Teilnehmenden als Auftakt für einen vereinten Kampf nach dem Motto „gemeinsam sind wir stärker“ gesehen. Während des nachmittäglichen Runden Tischs wurden Erfahrungen über das zähe Ringen mit Behörden, Regierungen und Militärs ausgetauscht zwischen bundesweiten AktivistInnen aus der Westpfalz über Franken bis zur Ostpfalz.

Bei der abendliche Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Bürgerinitiativen und drei Mitgliedern des Bundestages der Fraktion DIE LINKE. nutzten zahlreiche BürgerInnen aus Ansbach und Umgebung die Gelegenheit, ihren Unmut über den tagtäglichen Fluglärmterror zum Ausdruck zu bringen. Die drei Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE. standen Rede und Antwort: Inge Höger zu Fragen der Abrüstung, Kathrin Senger-Schäfer zu gesundheitspolitischen Fragen und Kornelia Möller als bayrische Bundestagsabgeordneten zu den Problematiken der Region.  
Am Ende des Tages war man sich einig, dass die Zusammenarbeit verstärkt werden muss, um möglichst bald mit konkreten Initiativen die Politik zum Handeln zu zwingen.