18. April 2017

Ostermarsch 2017 Bielefeld

Mit einem farbenfrohen Meer aus Fahnen und der weißen Taube auf blauem Grund ließen es sich rund 600 Menschen nicht nehmen, sich für soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und den Frieden einzusetzen. Lautstarke Unterstützung gab es von den Trommlern der Sambistas. Die regionale Jugend war sowohl bei den Reden ‑ Alina von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend sowie der Band Heile und Kaputt ‑ als auch unter zahlreichen Gesichtern der Demonstrantinnen und Demonstranten vertreten. Die Die-In-Aktion der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) verdeutlichte anschaulich, welche verheerenden Ausmaße eine Atombombenexplosion in Bielefeld haben würde. Bewegend wurde es anschließend beim Vortrag einer Vertreterin von Women in Exile Bielefeld, die selbst aus Afghanistan geflüchtet ist und sich ausdrücklich gegen die Benennung Afghanistans als sicheres Herkunftsland aussprach. Zum Schluss brachte Murat Cakir von der Rosa-Luxemburg-Stiftung den Gesamtzusammenhang der derzeitigen Kriegspolitik der deutschen Regierung gut auf den Punkt: >Reichtum kann es nur geben, wenn andere ausgebeutet werden. Um dies zu legitimieren, wird Hetze gegen die anderen propagiert.< Das sieht die LINKE ebenso, weshalb sie sich als einzige Partei konsequent für Frieden einsetzt. Wir bedanken uns für die zahlreiche Unterstützung. Das macht Mut, weiter zu kämpfen.

Kämpft weiter mit uns! Für eine friedliche und gerechte Welt.