Etwa 5000 Menschen haben am 3. Dezember 2011 gegen den Krieg in Afghanistan demonstriert – unter Ihnen auch Inge Höger. Anlass war die Kriegskonferenz „Petersberg II“, auf der die Besatzerstaaten, allen voran USA und BRD über die Köpfe der AfghanInnen hinweg über die Zukunft dieses Landes beraten haben.
Ein demokratische Gegenbeispiel lieferten die KriegsgegnerInnen, die am 4.12. eine Gegenkonferenz mit dem Titel „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ durchführten. Dort betonte u.a. die afghanische Friedensaktivistin Malalai Joya immer wieder mit bewegenden Worten, dass man Demokratie und Menschenrechte nicht durch Krieg und Besatzung erreichen kann. Auch Inge Höger nahm an der Konferenz teil.
Am selben Tag (4.12.) lud Angela Merkel die Außenminister der Besatzer-Staaten zum Dinner auf den Bonner Petersberg. Die Limousinen wurden auf dem Weg dorthin von einer Mahnwache begrüßt. Die Teilnehmer riefen den StaatsvertreterInnen „NATO-Terrorist“, sowie „Truppen raus aus Afghanistan“ zu. Mehr als 12 Kundgebungs-TeilnehmerInnen hatte die Polizei nicht zugelassen.
Während der Kriegskonferenz haben 3 Bundestags-Abgeordnete der Linksfraktion (Christine Buchholz, Heike Hänsel und Kathrin Vogler) mit Sprechchören und einem Transparent gegen die Afghanistan-Politik der europäischen und nordamerikanischen Staaten protestiert. Pressemitteilung