Öffentliches Fachgespräch zur elektronischen Gesundheitskarte der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Reichstags-Gebäude, Fraktionssaal DIE LINKE, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, 10. Februar 2012, 13–16 Uhr
Ende 2012 sollen mindestens 70 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten mit der elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet sein. Das haben CDU/CSU und FDP per Gesetzesänderung erzwungen. Für die Krankenkassen bedeutet dies riesige Ausgaben für eine Karte, die ein Foto enthält, sonst aber bislang ohne zusätzlichen Nutzen gegenüber der bisherigen Versichertenkarte bleibt. Darum drängen die Kassen nun auf eine schnelle Einführung zusätzlicher Funktionen, die z.T. noch nicht getestet sind oder für die die entsprechende Hard- und Software noch gar nicht zur Verfügung steht.
DIE LINKE. im Bundestag möchte mit Befürworterinnen und Befürwortern sowie mit Skeptikerinnen und Skeptikern diskutieren, wie der Entwicklungsstand der elektronischen Gesundheitskarte derzeit ist, was das Jahr 2012 für die e-Card bringen soll, welche nächsten Schritte vorgesehen sind und auch über die Kosten dieses IT-Großprojekts.
Erwartungen und Befürchtungen, aktuellen Stand und Perspektiven diskutieren Expertinnen und Experten von: • dem „Bündnis Stoppt die e-Card“ • dem Komitee für Grundrechte und Demokratie • der Verbraucherzentrale • der Ärzteschaft • der Betreibergesellschaft Gematik • den Krankenkassen • sowie Datenschutz- und Technik-Sachverständige