<strong>Die Vorbereitungsgruppe für die Demonstration »Wir
zahlen nicht für Eure Krise!« am 20. März in Essen
verbreitete am Sonntag folgende Pressemitteilung:</strong>
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Inge Höger, Mitglied des Bundestages in der Fraktion Die
Linke, sieht Frauen stark von der Wirtschafts- und Finanzkrise
betroffen. Sie bilanziert: »Die Krise des Finanzkapitals
verschärft die Situation vieler Frauen ganz besonders. Frauen
wurden schon häufig als industrielle Reservearmee benutzt.
Besonders in Zeiten von Krisen oder Kriegen. In der Krise sind sie
besonders von Erwerbslosigkeit und der Zunahme prekärer
Beschäftigung betroffen. Und ehrenamtliche Familien- und
Pflegearbeit werden mal wieder in ihre Zuständigkeit
übergeben.« Gleichzeitig weiß Höger um die
Suche vieler Frauen nach Alternativen: »Dabei zeigt gerade
die krisenhafte Entwicklung des Kapitalismus das Ende eines auch
männlichen Wahns des ständigen Wirtschaftswachstum auf.
Viele Frauen wollen anders leben. Sie wollen, wie es immer so
schön heißt, die Hälfte des Himmel und die
Hälfte von allem auf Erden. Sie wollen eine friedliche Welt
ohne Krise und Krieg.«<br />
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Um den Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten auch und vor
allem auf Frauen zu stärken, ruft Höger mit weiteren
Vertreterinnen der Frauenbewegung für den 20. März, 12.30
Uhr, zu einer Großdemonstration nach Essen auf. Ein breites
Bündnis, dem u. a ver.di Nordrhein-Westfalen angehört,
will dort unter dem Motto »Wir zahlen nicht für Eure
Krise. Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!« den
Sozialprotest in die europäische Kulturhauptstadt tragen.