16. März 2011 Inge Höger

100. Internationaler Frauentag - einiges erreicht, aber noch viel zu tun.

Inge Höger (rechts im Bild)

Inge Höger (rechts im Bild)

Im Rahmen der Frauenaktionswochen hatte Inge Höger, MdB und der Kreisverband DIE LINKE Herford zu einem Film eingeladen Das Herforder Capitolkino war nahezu vollbesetzt. Viele Frauen nicht nur aus  politischen Organisationen und Parteien waren gekommen. Der Film „We want sex“ zeigt den Kampf der Frauen in Großbritannien um bessere Arbeitsbedingungen und „equal pay“ - gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Der Film beschreibt die Geschichte, die 1967 von den Näherinnen in den Ford-Werke in Dagenham für ganz Europa geschrieben wurde.


„Um Lohngleichheit, den Mindestlohn und allgemeine Arbeitszeitverkürzung als Voraussetzung für eine unabhängige Existenz ringen wir noch heute. 23% liegt das Lohnniveau der Frauen unter dem der Männer, und die Aufwertung von „Frauenberufen“ wie Erzieherin oder Hebamme ist ein dringendes politisches Ziel."so Inge Höger. Aber Frauen haben schon einiges erreicht und das wurde beim Glas Sekt im Foyer gefeiert. Gleichwohl bleibt noch viel zu tun.



Wie want sex
Film zum 100. Internationalen Frauentag
Wenn Rita (Sally Hawkins) und ihre Kolleginnen im britischen Ford-Werk Dagenham häufig nur in Unterwäsche bekleidet arbeiten, hat das selbst Ende der 60er wenig mit der anrollenden Sexwelle zu tun, sondern vielmehr mit der unerträglich heißen und stickigen Luft in der Fabrikhalle. Bald platzt den Arbeiterinnen endgültig der Kragen. Angeführt von der beherzten Rita treten die Frauen in Streik: bessere Arbeitsbedingungen und „equal pay“ - gleicher Lohn für gleiche Arbeit - so ihre simplen, aber prägnanten Forderungen. Doch von der Konzernleitung und bald auch ihren Ehemännern schlägt den Frauen heftiger Widerstand entgegen. Da trifft von unerwarteter Seite Schützenhilfe ein: Kerle, zieht euch warm an, London, wir kommen!