Ausstellung „Trabajadoras del Mundo“, Gemälde und Plastiken von Cecilia Herrero-Laffin
Arbeiterinnen, die auf engem Arbeitsraum Zigarren drehen, eine Marktfrau in mitten ihres Obst- und Gemüseangebots, Arbeiterinnen im Gespräch während einer kurzen Pause, das sind typische Motive der argentinischen Künstlerin von Cecilia Herrero-Laffin. Sie bringt Momentaufnahmen aus dem Alltag arbeitender Frauen mit Farbe auf die Leinwand oder verleiht ihnen mit Ton oder Gips Gestalt.
Diese künstlerische Sichtweisen zur Erwerbstätigkeit von Frauen war es, die MdB Inge Höger gemeinsam mit der Herforder Ratsfrau Erika Zemaitis, DIE LINKE, und Irmgard Pehle, DGB-Kreisvorstand Herford, besonders an den Werken der heute in Deutschland lebenden Argentinierin Cecilia Herrero-Laffin interessierte.
“Bis heute und gerade heute, in Zeiten eines immer mehr wachsenden Arbeitssektors mit Niedriglohn und Leiharbeit, muss das gesellschaftlich brisante Thema „Frauenarbeit“ verstärkt in den Fokus gerückt werden“, betont MdB Inge Höger. Die politische Ebene sei die eine Arbeitsplattform, die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema wie hier in der Ausstellung eine wichtige andere, so Höger.
Willi Kulke, Standortleiter des LWL*-Museums in Lage, geleitete seine Gäste mit fachkundigen Hintergrundinformationen über Künstlerin und Werke durch die Ausstellung. „Diese Darstellungen von Frauen in ihren Arbeitswelten ist eine Form der Politik, die in ihrer Klarheit und Deutlichkeit sicher ihre Wirkung nicht verfehlt“, zeigte sich MdB Höger beeindruckt von der Lebendigkeit und Authentizität der einzelnen Werke.
*LWL = Landschaftsverband Westfalen-Lippe