Am Mittwoch, dem 1. Februar 2012 findet vor dem Hotel Maritim proArte in der Friedrichstraße eine Kundgebung um 18 Uhr, unter dem Motto „Krieg beginnt hier – Kriegsprofiteuren das Handwerk legen“ als Protest gegen die „International Urban Operations Conference“ statt. Die Kundgebung wird von verschiedenen Gruppen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung organisiert. Bei der Kundgebung wird die abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Inge Höger über „Deutsche Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte“ sprechen.
Die Kundgebung richtet sich gegen diese Kriegskonferenz, weil dort führende Rüstungsunternehmen wie zum Beispiel Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann ihre neuesten „Errungenschaften“ zur Kriegsführung im städtischen Gebiet präsentieren. Organisiert wird die Konferenz von der DWT (Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik) einer Lobbyorganisation der Rüstungsindustrie und unter Beteiligung der Bundeswehr. Auf der Konferenz gibt es einen Austausch zwischen dem Militär, den Rüstungskonzernen und Think Tanks über die Ausrüstung und über künftige Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die Kundgebung findet im Rahmen der Aktionstage gegen den Polizeikongress und gegen die Urban Operations Conference statt.
Dazu Lina Schmidt vom Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung: „Wir wollen aufzeigen, dass der Krieg hier beginnt. Deutsche Waffen werden immer mehr zu mörderischen Exportschlagern in nahezu allen Kriegs-und Krisengebieten der Welt. Bei der sogenannten Urban Operations Conference werden diese Mordinstrumente vor- und deren Absatz sichergestellt.
1. Februar | 18 Uhr | Kundgebung | Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151
Informationen zur Kundgebung unter : nowar.blogsport.de
Informationen zu den Aktionstagen gegen den Polizeikongress und gegen die Urban Operations Conference : polizeikongress2012.blogsport.de
Internetseite der Konferenz: www.urban-operations-conference.com
Für Nachfragen: nowar-berlin@gmx.net