20. Februar 2017 Inge Höger

Kriegstreffen gestört

Demo gegen Münchner Sicherheitskonferenz, 18.2.2017

Inge Höger protestiert gegen die „Münchner Sicherheitskonferenz“

Seit 1963 treffen sich jedes Jahr im Februar Kriegspolitiker*innen, Rüstungsindustrielle und Militärs zur sogenannten „Münchner Sicherheitskonferenz“. Und auch dieses Jahr wurden wieder kräftig die Säbel gerasselt. Unter den NATO-Staaten herrschte Konsens darüber, dass sie schnell aufrüsten wollen – nur über den Umfang wurde gestritten. So forderte der neue US-Vizepräsident Mike Pence seine Kolleg*innen dazu auf, gemäß der Beschlüsse vom NATO-Gipfel 2014 in Wales ihre Ausgaben für militärische Ausrüstung auf 2 Prozent des Bruttoinlandproduktes zu steigern – ein Ziel, zu dem sich Kanzlerin Merkel erst im Dezember 2016 im Bundestag erneut bekannt hatte, allerdings ohne eine Frist zu nennen.
Gemeinsam mit ca. 4000 Friedensaktivist*innen hat Inge Höger gegen diesen Militär-Wahn demonstriert. Solange auf der Münchner Sicherheitskonferenz und anderen Treffen Kriege und Aufrüstung vorbereitet werden, wird die Friedensbewegung dagegen ihre klare Opposition zum Ausdruck bringen.

Artikel aus der Jungen Welt

Presseerklärung zu Rüstungsexporten

Presseerklärung zu Atomwaffen