2. Februar 2012 Inge Höger

Protest gegen die International Urban Operations Conference in Berlin

Inge Höger spricht auf Kundgebung gegen Militärtagung am 1.2.2012 in Berlin

Inge Höger spricht auf Kundgebung gegen Militärtagung am 1.2.2012 in Berlin

 

Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung

Am Mittwoch, 1. Februar 2012 fanden sich 120 Menschen vor dem Hotel Maritim proArte in der Friedrichstraße 151 zu einer Kundgebung unter dem Motto „Krieg beginnt hier – Kriegsprofiteure das Handwerk legen“ ein, um gemeinsam gegen die dort stattfindende „International Urban Operations Conference“ zu protestieren. Die Kundgebung wurde von verschiedenen Gruppen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung organisiert. Bei der Kundgebung sprach die abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Inge Höger über „Deutsche Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte“.

Auf dieser Kriegskonferenz kommen führende Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall und Krauss- Maffei Wegmann zusammen und präsentieren ihre neuesten „Errungenschaften“ zur Kriegsführung im städtischen Gebiet. Organisiert von der Lobbyorganisation der DWT (Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik) und unter Beteiligung deutscher Militärs, findet auf der Konferenz ein Austausch zu künftigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr und ihrer Verbündeten im Interesse der deutschen Wirtschaft statt. Die Kundgebung findet im Rahmen der Aktionstage gegen den Polizeikongress und gegen die Urban Operations Conference statt.

Dazu Lina Schmidt vom Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung: „Unser Protest richtet sich gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr zur Sicherung des Zugangs zu wirtschaftlich und strategisch interessanten Gebieten und gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft, in deren Rahmen die Akzeptanz für diese Kriege erst hergestellt werden soll.“  Gut zwei Stunden zeigten die Teilnehmenden der Kundgebung ihren Unmut durch antimilitaristische Slogans und Transparente. Verschiedenste Organisationen hielten Redebeiträge zu Themen wie „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“ und „Deutsche Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte“.  Ein Teilnehmer der Kundgebung nahm folgendermaßen Stellung: „Deutsche Waffen werden immer mehr zu mörderischen Exportschlagern in nahezu allen Kriegs-und Krisengebieten der Welt. Bei der sogenannten „Urban Operations Conference“ werden diese Mordinstrumente vor- und deren Absatz sicher gestellt.“

Rede von Inge Höger