21. September 2016 Inge Höger

Solidarität mit den Zeitungszustellern und -zustellerinnen!

DIE LINKE zeigt ihre Solidarität mit den PostzustellerInnen.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gleich bei welchem Wetter, ober Sommer oder Winter, ob Regen oder Sturm, ihr, die Zustellerinnen und Zusteller der Zeitungen, seit 6 Nächte in der Woche unterwegs, um den Abonnenten von Zeitungen die Frühstückslektüre zu überbringen. Wie schlecht diese Arbeit bezahlt wird, und dass es manchmal regelrecht Schwerarbeit ist, davon macht sich kaum jemand ein Bild. Deshalb: Solidarität mit den ZustellerInnen ist in unser aller Interesse.

Die Linke hat vor Jahren die Frage des Mindestlohnes auf die Tagesordnung gebracht. Die Zeitungsverlage konnten bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro gegen unseren heftigen Protest durchsetzen, dass ausgerechnet ihr davon ausgenommen seid. Für einen Stundenlohn von 7,23 Euro müsst ihr Nacht für Nacht raus und bekommt weder Arbeitsmittel oder –Kleidung finanziert. Von der geplanten Erhöhung des Mindestlohnes sollt ihr weiter ausgenommen werden.

Nun wollen die Arbeitgeber sogar noch weiter an der Lohnschraube drehen: Sie wollen die Zeiten kürzen, in denen ihr die Zeitungen zustellt (was nichts anderes als Lohnkürzung bedeutet) und außerdem den Nachtzuschlag von 24 auf 10 Prozent senken. Das ist ein Skandal! Und es ist gut, dass ihr mit eurer heutigen Aktion darauf aufmerksam macht. Meine Partei und ich unterstützen euch in diesem Kampf gegen Lohnabsenkung und wünschen euch Erfolg bei der Sicherung eurer Interessen.

Wir fordern:

-      Der Mindestlohn darf grundsätzlich nicht unterschritten werden!

-      Heraufsetzung des Mindestlohns auf 12.- Euro ohne Ausnahmen!

Inge Höger, DIE LINKE